Schlafen wie ein Baby? Mit diesen Tipps gelingt es sicher!

Um ein Drittel Deutscher und sogar die Hälfte der gesamten Bevölkerung haben Schlafprobleme und fühlen sich tagsüber müde und ausgelaugt. Dabei kann ein gestörter Schlaf zu diversen Erkrankungen und Stress führen. Um an dieses Problem zu erinnern, hat der WASM (Weltverband der Schlafmedizin) im Jahre 2008 den Weltschlaftag ins Leben gerufen, welcher jedes Jahr am dritten Freitag im März stattfindet. Dieses Jahr fand der Weltschlaftag am 16. März statt. Im Folgenden werden zehn Tipps zum besseren Schlaf gegeben.

1. Die richtige Matratze finden

Von jedem fünften Menschen, welcher über Schlafprobleme klagt, wird als Grund für den schlechten Schlaf die unpassende Matratze angegeben. Dabei sollte es kein Problem sein, die perfekte Matratze für sich zu finden. Dabei soll jedoch auf einige Parameter geachtet werden. Daher sollte man sich vor dem Kauf einer Matratze unbedingt erst vom Fachmann beraten lassen.

2. Auf die richtige Temperatur achten

Der Körper kann sich bei einer Temperatur von 16 bis 18° C optimal regenerieren. Während der Körper unter der Decke warm eingehüllt ist und die Wärme speichert, bleibt der Kopf kühl und kann die überschüssige Wärme abgeben. Hierdurch werden sowohl das Immunsystem gestärkt als auch die körpereigenen Prozesse beschleunigt. Daneben wird das Gehirn besser durchblutet. Bei einer zu hohen Raumtemperatur wird die Nachtruhe gestört, da der Körper sich auf der Suche nach kühlen Stellen im Bett hin und her wälzt.

Ansonsten sorgt kühle und frische Luft für mehr Sauerstoff und dadurch für einen besseren Schlaf. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Zimmer gut zu durchlüften, bevor man ins Bett geht. Der Körper dagegen soll gut erwärmt sein. Ein warmes Bad vor dem Schlafengehen ist daher ebenfalls zu empfehlen.

3. Auswahl der richtigen Schlafzimmerfarbe

Nachweislich sorgen die Farben Braun, Rosa und Violett für Harmonie und Ruhe. Generell sorgen kühle Farben für einen schönen Schlaf. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, das Schlafzimmer mitsamt der Bettwäsche auf diese Farben abzustimmen. Daneben sorgt der Duft eines Apfels für die Entspannung und kann den Schlaf zusätzlich fördern.

4. Natur im Zimmer

Pflanzen im Schlafzimmer sind sehr sinnvoll. Denn diese tragen durch die Verdunstung von Feuchtigkeit zu einem gesunden Schlafklima bei. Daneben wird das Raumklima nachweislich durch Massivholmöbel verbessert.

5. Regelmäßiges Wechseln der Bettwäsche

Die Bettwäsche ist einer Dauerbelastung ausgesetzt. Denn die Milben, welche von den Haaren, dem Schweiß und den Hautschüppchen angezogen werden, setzen sich in der Matratze und dem Bettzeug nieder. Aus diesem Grund muss die Bettwäsche regelmäßig ausgewechselt werden. Mindestens jede vier Wochen sollte dies der Fall sein. Bei Allergikern wird dies sogar öfter empfohlen. Die Matratze sollte mindestens einmal im Jahr gewendet und alle sieben bis acht Jahre ausgetauscht werden.

6. Das Bett dient ausschließlich für den Schlaf

Das Bett ist ausschließlich für den Schlaf vorgesehen. Dies bedeutet, dass Aktivitäten wie Arbeit oder das Fernsehen auf diesem nicht zu empfehlen sind. Denn dies kann dazu führen, dass unser Körper das Bett unbewusst mit Spannung und Aufregung in Verbindung bringt, sodass Schlafprobleme begünstigt werden. Daneben sollte das Handy, das Tablett oder der Laptop aus dem Bett verbannt werden. Denn die blauen Wellenlängen des Lichts, das von den Geräten abgegeben wird, sind Bestandteile des Tageslichts, sodass unser Gehirn auf den Wachmodus umschaltet.

Es wird auch empfohlen, alltägliche Probleme nicht mit ins Bett zu nehmen. Zwar gestaltet sich dies nicht wirklich leicht, doch gezielte Atem- und Entspannungsübungen können hierbei sehr hilfreich sein. Ansonsten können Musik oder ein Buch ebenfalls entspannend wirken.

7. Schlafrituale

Das Einschlafen wird durch feste Schlafzeiten oder durch bestimmte Rituale vor dem Schlafengehen gefördert. Bei den Ritualen kann es sich beispielsweise um ein Glas warmer Milch mit Honig handeln. Durch das Wiederholen dieser Rituale wird der Körper auf den Schlafprozess eingestimmt.

8. Dunkelheit ist sehr wichtig

Eine ruhige und vor allem dunkle Raumumgebung sind für den Schlaf ausschlaggebend. Denn erst dann wird das Hormon Melatonin ausgeschüttet, welches für einen ruhigen und festen Schlaf sorgt.

9. Die richtigen Mahlzeiten am Abend

Ein voller Magen macht träge. So sollte man mindestens vier Stunden vor dem Schlaf essen. Auf diese Weise hat der Körper die Verdauungsarbeit bereits vor dem Schlafengehen erledigt. Wer trotzdem Hunger vor dem Schlafengehen verspürt, sollte diesen mit einem warmen Getränk stillen.

10. Die richtige Abendgestaltung

Das Abendprogramm sollte wohl bedacht sein. Dies bedeutet, dass es nicht sinnvoll ist, vor dem Schlafengehen noch zu arbeiten oder gar Sport zu treiben. Diese Aktivitäten sollten daher am früheren Zeitpunkt eingeplant werden.