Das Futonbett – Japanisches Flair im Schlafzimmer

Das Futonbett wird bei jüngeren Menschen immer beliebter. Das aus Japan stammende Bett ist ein tiefergelegtes Bett in europäischer Ausführung. Ihre wichtigsten Eigenschaften sind die geringen Rahmenhöhe und das japanische Design. Auf diesen Betten liegt man nicht mehr als 30 cm über dem Boden. Denn der japanischen Kulturgeschichte nach bedeutet das Schlafen auf dem Boden oder tiefer an der Erde das naturnahe Schlafen, welches gesünder für den Schlafenden sein soll.

Ursprüngliches Futonbett

Ein Futon ist in seiner Ursprungsform ein japanisches Bett, das allein aus einer matratzenartigen Schlafunterlage und einer Decke bedeutet. Die Schlafunterlage ist meist mit reiner Baumwolle gefüllt und wird auf die sog. Tamati, eine Reisstrohmatte, gelegt welche sich direkt auf dem Boden befindet. Auf die Schlafunterlage, welche zudem mit Seide umhüllt ist, kommt die Decke, welche ebenfalls aus Baumwolle gefertigt ist.

Das bei uns bekannte Futonbett stellt eine Kombination aus dem japanischen Futon dem niedrigen Bettgestell und einer Matratze dar, da die Europäer einfach mehr Komfort bevorzugen. Zwar werden die Begriffe Futon und Futonbett meist synonymisch verwendet, doch es bestehen schon einige Unterschiede zwischen dem ursprünglichen Futon und der hiesigen Abwandlung.

Das Bodennahe liegen

Der japanischen Philosophie nah bedeutet das bodennahe Liegen zugleich die Nähe zur Erde, bzw. zur Natur. Auf diese Weise bleibt der Mensch ständig mit der Natur verbunden. Die Tamati-Matten sind so sehr in Japan ausgeprägt, dass in Japan bei der Suche auf eine Bleibe Zimmer mit diesen Tamati-Matten angeboten werden. Die Größe dieser Tamati können sich regional voneinander unterscheiden.

Das europäische Futonbett

Das bei uns gekannte und geliebte Futonbett stellt also eine europäische Interpretation des japanischen Futons dar. Es ermöglicht das bodennahe Liegen und besitzt eine leicht exotische Erscheinung. Durch die europäische Tradition von Bettgestell und Lattenrost und das minimalistische Design, verbunden mit der natürlichen japanischen Matratze stellt das Bett eine geglückte Verbindung der beiden Welten dar.

Um die Bodennähe zu erwirken weisen die Möbelbeine nicht mehr als 30 Zentimeter auf. Die Bettgestelle werden aus unterschiedlichen Holzarten angefertigt und selbst mit weißem Anstrich angeboten. Die verwendete Matratze besteht aus mehreren Schichten wie einem Feder- oder Latexkern und atmungsaktiven Naturfasern wie Rosshaar, Schurwolle, Kokosfasern oder Schafwolle. Dadurch sind diese pflegeleichter als die japanischen Ausführungen.

Vor- und Nachteile eines Futonbettes

Zu den Vorteilen zählen in erster Linie die außergewöhnliche und schlichte Optik. Denn diese verleiht jedem Schlafzimmer ein asiatisches Flair. Durch die geringe Höhe lässt sich das Bett problemlos in kleinere Räume stellen sowohl in Räume mit Dachschräge. Die ausschließlich natürlichen Materialien sorgen für einen gesunden Schlaf. Daneben lassen sich die Futonmatratzen einfach rollen und somit leicht verstauen, wodurch diese als Gästebetten eingesetzt werden können und selbst zu Sitzgelegenheiten umfunktioniert können.

Zu den Nachteilen zählen das etwas härtere Liegegefühl der Matratze und die Tatsache, dass die Matratze direkt im Lattenrahmen liegt. Wegen der geringen Tiefe kommen meist Rollroste mit starren Latten zum Einsatz, welche sich weniger an die individuellen Schlafbedürfnisse anpassen können.

Für wen eignen sich Futonbetten am meisten?

Generell kann jeder ein Futonbett verwenden. Doch wegen der geringen Höhe kann das Bett für einige Menschen Probleme beim Einsteigen und Aussteigen des Bettes darstellen. Zudem ist das Bett nicht zu empfehlen, wenn Bandscheibenprobleme, Verspannungsprobleme und Rückenschmerzen vorliegen. Denn aufgrund der verwendeten Materialien wird keine Körperzonierung ermöglicht, wodurch verschiedene Körperbereiche wie Becken und Schulter nicht gestützt sind. Außerdem ist die flache Bauweise nicht in denjenigen Räumen mit Bodenbeheizung zu empfehlen, da dies zu einem unerwünschten Wärmestau im Schlaf führen könnte.

Ansonsten ist das Futonbett ideal für junge Menschen sowie allgemein für Menschen ohne gesundheitliche Einschränkungen, welche gern auf dem Rücken schlafen.

Zeitlos & modern – Natürliche Materialien in deinem Badezimmer

Das Badezimmer stellt längst nicht mehr einen Raum dar, welcher ausschließlich auf das Praktische ausgelegt ist und eine vollgeflieste Nasszelle darstellt. Dementsprechend wird immer mehr darauf geachtet, dass das Badezimmer den nützlichen Aspekt mit einer ansprechenden Optik verbindet und gemeinsam mit den restlichen Räumen im Haus eine Wohlfühloase darstellt. Daher kommt Holz bei der Einrichtung des Badezimmers immer mehr zum Einsatz. Jedoch müssen bei Badmöbeln aus Holz einige Punkte beachtet werden.

Der Trend Holz im Badezimmer

Kaum ein anderes Material sorgt so sehr für eine gemütliche Wohnatmosphäre wie naturbelassenes Holz. Im Bereich des Badezimmers findet Holz Einzug in Form von Badschrank, als Dekorationselement und selbst als Bodenbelag. Immerhin bietet Holz nahezu grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten. Die verschiedenen Holzarten lassen sich optimal mit Glas, Keramik, Edelstahl oder Marmor kombinieren, sodass sie zu jedem erdenklichen Einrichtungsstil passen.

Zudem besticht das Holz neben der makellosen Optik mit inneren Werten. So wirkt sich das offenporige Holz positiv auf das Raumklima aus und hat eine antistatische Oberfläche, sodass Staubpartikeln nicht sofort angezogen werden. Zudem sollen verschiedenen Studien nach die verschiedenen Holzarten, wie beispielsweise Kiefer oder Lärche Bakterien aufnehmen und selbst im Inneren abtöten.

Trotz dessen zieht das Holz im Badezimmer weiterhin kritische Blicke auf sich, da dieses für die meisten Menschen mit der Feuchtigkeit schwer zu verbinden ist. Und das, obwohl das Holz traditionell für Fenster und Türen verwendet wird und hier verschiedenen Wetterbedingungen ausgesetzt ist.

Welche Holzart ist die richtige für das Badezimmer?

Bei der Auswahl der Holzart für das Badezimmer gilt grundsätzlich die Regel, dass Weichholz im Badezimmer nichts zu suchen hat. Dagegen ist hier das quellarme Hartholz sehr gut aufgehoben. Daher sollte man sofort zu einem Hartholz greifen und lediglich darauf achten, dass im Raum nur eine Holzart verwendet wird. Sonst wirkt es etwas unordentlich.
Unter den Holzarten sind aktuell besonders dunkle Holzarten beliebt, wie zum Beispiel Nussbaum, Teak oder Mahagoni. Die Tropenhölzer weisen eine elegante Note auf, wogegen die heimischen Holzarten die klassische Gemütlichkeit ausstrahlen. Zudem wird Bambus im Bad immer beliebter.

Als solide Holzarten für das Badezimmer gelten Buche, Eiche, Ahorn, Erle, Mahagoni, Makassar, Kirschbaum, Esche, Teak, Nussbaum, Wenge, Lärche und Douglas. Bei roten Tropenhölzern sollte man eher vorsichtig sein, da sie bei Feuchtigkeit abfärben können. Nadelhölzer sind ebenfalls nicht so gut für das Badezimmer geeignet.

Die Oberflächenbehandlung des Holzes

Der dauerhafte Einzug der Feuchtigkeit wird durch die entsprechende Oberflächenbehandlung verhindert. Daher empfehlen Experten in erster Linie geöltes Holz im Badezimmer. Denn lackierte Oberflächen können mit der Zeit reißen, sodass sich die Feuchtigkeit im Inneren sammelt. Das Hartwachsöl zieht direkt in die Oberfläche ein und bildet keine starre Schicht und kann immer wieder aufgetragen werden.

So bleiben die Badmöbel aus Holz länger schön

Wie lange das Holz intakt bleibt, hängt von der Erhaltung der Oberfläche ab. Sobald man Risse in dieser erblickt, müssen diese sobald wie möglich versiegelt werden. Da die Badmöbel aus Holz sehr pflegeleicht sind, müssen lediglich einige Grundregeln beachtet werden.

Auf den Holzflächen sollte das Wasser nicht lange stehen gelassen werden. Dies gilt nicht für erhöhte Feuchtigkeit und kurzfristig einwirkendes Spritzwasser. Das Badezimmer sollte ausreichend und regelmäßig gelüftet werden, damit keine Schimmelgefahr entsteht. Doch dies gilt auch bei Badmöbeln, welche nicht aus Holz bestehen.

Die Reinigung der Holzmöbel erfolgt mit lauwarmen Wasser und einem sauberen Tuch. Die hartnäckigen Flecken können mit einem nichtätzenden Haushaltsreiniger entfernt werden. Dabei soll darauf geachtet werden, dass Chemikalien und Alkohole zu vermeiden sind, da diese die Holzoberfläche dauerhaft angreifen können. Dies gilt nicht nur für Reinigungsmittel, sondern auch für Kosmetika, Parfüms und acetonhaltige Nagellackentferner. Gelangt doch ein Tropfen auf die Holzoberfläche, wird dieser einfach sofort abgewischt.

In diesem Blogbeitrag findest du weitere tolle Ideen, um dein Bad mit Holz zu verschönern.

Bastel-Tipp aus Japan – Masking Tape

Ein neuer Trend, welcher binnen kürzester Zeit die ganze Welt erobert hat ist Masking Tape. Der Trend stammt ursprünglich aus Japan und bietet die Möglichkeit, die Welt um sich herum kunterbunt zu gestalten. Das Allroung-Klebeband mit den verschiedenen Farben und Designs lässt sich nämlich für unzählige Dekorationsideen einsetzen.

Ein einfacher Bastelspaß ohne Altersgrenze

Masking Tape besteht aus japantypischem Reispapier, welches aus verschiedenen Pflanzenfasern hergestellt ist und eine stoffähnliche und weiche Oberfläche aufweist. Eine weitere Bezeichnung für Masking Tape ist Washi Tape. Das Klebeband überzeugt alle Bastelfans sowohl mit seiner Textur, als auch den verschiedenen Farben und Designs.

Die einzelnen Rollen gibt es in unterschiedlichen Breiten. Die Verwendung selbst ist kinderleicht, da das Band in der gewünschten Länge einfach mit den Fingern abgelöst und abgerissen werden kann. Zu den Vorteilen des Klebebandes zählt auch die Tatsache, dass es im Grunde auf jeder möglichen Oberfläche kleben bleibt. Aus diesem Grund können mit diesem sowohl Metall und Glas, als auch Holz und Papier dekoriert werden. Selbst gebogene Flächen stellen für Masking Tape kein Problem dar aufgrund der feinen Struktur und der damit einhergehenden Flexibilität.

Für Kinder ist Masking Tape besonders gut geeignet, da kein Werkzeug dafür gebraucht wird. Angesichts der Tatsache, dass es einfach gerissen werden kann, muss die Schere nicht zum Einsatz kommen. So wundert es nicht, dass Kinder sehr gern ihr Zimmer mit dem Masking Tape verschönern.

Verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Masking Tape

Meist kommt Washi Tape bei der Dekoration von Bilderrahmen und Glückwunschkarten zum Einsatz. Daneben werden Gläser und Vasen sowie Schachteln und selbst Ostereier damit dekoriert. Bei beschädigten Buchrücken kann das Klebeband ebenfalls zum Einsatz kommen. Selbst Regalkanten werden mittlerweile damit aufgehübscht oder Einmachgläser beschriftet.

Das Klebeband ist in immer mehr Bastelläden erhältlich. Zudem kann es bequem in Internetshops bestellt werden. Besonders online ist die Auswahl der verschiedenen Sets groß. Eine Rolle des Klebebands kostet um die drei bis fünf Euro. Für ein Set muss um zehn bis zwanzig Euro ausgegeben werden. Der Preis richtet sich sehr oft an der Breite und der Qualität des Klebebands. Dabei kann das Klebeband zwischen sieben Millimetern und drei Zentimetern breit sein.

Unterschiede zwischen Masking und Washi Tape

Zwar werden die Begriffe mehr oder weniger synonymisch gebraucht, doch es gibt tatsächlich Unterschiede. Im Grunde besteht nur das Washi Tape aus Reispapier. Masking Tape ist dagegen ein farbiges Abklebeband. Bei Kauf sollte man sich dieses bewusst sein. Denn wer das Klebeband tatsächlich aus Reispapier haben will, muss darauf achten, dass er nicht versehentlich ein Klebeband bekommt.

Esszimmer mit Wohlfühlfaktor

Wer das Esszimmer einrichten will, muss auf einige Dinge achten. Immerhin ist kaum ein Raum in der Wohnung so wichtig, wie das Esszimmer. Immerhin kommen hier Familie und Freunde zusammen, um gemeinsam zu essen und einander die neuesten Geschichten zu erzählen. Damit man sich am Esstisch auch rundum wohlfühlen kann, gibt es einige Einrichtungstipps und -tricks.

Tische und Stühle

Der Esstisch stellt den Mittelpunkt des Esszimmers dar. Dabei braucht ein großer Tisch auch ausreichend Platz. Ein rechteckiger Tisch ist Klassiker und zudem wirklich sehr praktisch. Hier kann man sowohl zu zweit als auch mit mehreren Gästen gemütlich sitzen. Wenn der Tisch rund ist, muss man immer darauf achten, dass die Gäste nicht zu weit voneinander entfernt sitzen. Jedoch wirkt ein runder Tisch sehr stilvoll. Der ovale Tisch verbindet die Vorteile beider erwähnten Tische miteinander.

Um richtig lange gemütlich sitzen zu können, bedarf es der richtigen Stühle. Vor dem Kauf dieser sollte man also lange genug Probe sitzen. Denn gerade bei Stühlen steht der Komfort an erster Stelle. Neben dem Material muss auch die Höhe der Stühle im Vergleich zum Tisch beachten.

Wer es wirklich gemütlich haben möchte, greift zu Armlehnestühlen oder zu Stuhlsesseln. Denn in dieser Ausführung werden alle Vorteile eines Stuhls mit denen eines Sessels miteinander verbunden.

Stuhlmix oder Sitzgruppe

In einem stylisch eingerichteten Esszimmer sieht ein Stuhlmix besser aus als eine einheitliche Sitzgruppe. Auf diese Weise bringt jeder einzelne Stuhl den eigenen Charakter mit in das Zimmer und lässt den gesamten Raum modern wirken. Dazu muss jedoch ein schlichter Tisch ausgewählt werden.

Die richtigen Accessoires für das Esszimmer

Eine ausdrucksstarke Leuchte ist im Esszimmer ausschlaggebend für eine Wohlfühlatmosphäre. Durch eine über dem Esstisch mittig platzierte Hängelampe wird der Tisch verankert und wirkt nicht wie ein Fremdkörper im Raum.

Die richtigen Textilien dürfen im Esszimmer ebenfalls nicht fehlen. Denn Vorhänge, der Teppich und eine Tischdecke erzeugen mehr Gemütlichkeit im Raum.

Eine Wanddekoration kann zudem zu ausreichend Gesprächsstoff führen. Insbesondere dann, wenn es sich hierbei um eine großzügige Bildgalerie handelt.

Kleinere Esszimmer

Wer nur einen kleinen Raum zur Verfügung hat und ein großer Tisch keinen Platz findet, kann ein Klapptisch die beste Lösung darstellen. Denn dieser spart Platz und bietet weiterhin die Möglichkeit, gemeinsam zu frühstücken. Zudem kann ein ausziehbarer Tisch ebenfalls die praktische Lösung sein. Dieser wird dann einfach vergrößert, wenn Gäste erwartet werden.

Wer dem Esszimmer eine Doppelrolle gibt, kann auf einen separaten Schreibtisch verzichten. Hierbei muss ausschließlich darauf geachtet werden, dass dieser nicht mit der Zeit zu vollgestellt ist und einfach nur noch chaotisch wirkt.
Mit ein paar Tricks ist es wirklich möglich, das Esszimmer in einen Ort zu verwandeln, der weitaus mehr Möglichkeiten anbietet, als die bloße Nahrungsaufnahme. Und die Gäste werden selbst mit Sicherheit begeistert über das neu eingerichtete Esszimmer sein.

Geschickte Raumaufteilung durch Raumteiler

Raumaufteilung spielt in kleineren Wohnungen eine besonders große Rolle. Wer beispielsweise nur einen Raum zur Verfügung hat, sollte sich gut überlegen, wie dieser einzurichten ist. Am Ende darf der Raum nicht zu überladen wirken. Gleichzeitig muss Platz gespart werden. Und selbst in größeren Räumen sowie in weitläufigen Wohnräumen ist eine gute Raumaufteilung immer sinnvoll.

Raumteiler und ihre Wirkung

Die Raumteiler haben die Funktion, den Raum in verschiedene Bereiche aufzuteilen, ohne dass der Raum dabei verkleinert wird. Auf diese Weise wird eine gewisse Gemütlichkeit geschaffen und für Intimität gesorgt. Da größere Räume generell etwas kühler wirken, ist ein Raumteiler in diesen besonders wirkungsvoll. So schafft dieser beispielsweise im Schlafzimmer eine ruhige Ecke oder einen eigenen Arbeitsplatz im Wohnzimmer. Dekorative Paravents bei Edofuton können auch gern als Sichtschutz eingesetzt werden.

Was eignet sich gut als ein Raumteiler?

Neben einer Trennwand können auch andere Sachen als Raumteiler zum Einsatz kommen. Milchglas kann beispielsweise ebenfalls als Raumteiler eingesetzt werden. Hier wirkt es gleichzeitig als Sichtschutz und lässt ausreichend Licht durch. Selbst Möbelstücke können als Raumteiler fungieren. Regale eignen sich hierzu beispielsweise hervorragend an, da diese in dieser Funktion auch dekorativ wirken. Zudem bieten sie ausreichend Stauraum für verschiedene Gegenstände und Bücher. Alternativ kann auch eine Kommode verwendet werden.

Selbst ein Teppich kann als Raumteiler eingesetzt werden. Richtig platziert lässt ein Teppich einen Raum optisch größer erscheinen und optisch trennen. Solch eine Möglichkeit ist besonders für diejenigen Menschen interessant, welche massive Möbelstücke eher meiden.

Ansonsten stehen auch Vorhänge zur Verfügung. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, sodass für jeden Geschmack der richtige Vorhang oder die richtige Gardine gefunden werden kann. Besonders beliebt sind diejenigen Raumteiler, die lichtdurchlässig sind und sich individuell gestalten lassen.

Ein etwas anderer Raumteiler

Die erwähnten Möglichkeiten sind tatsächlich nicht die einzigen. Mit ausreichend Kreativität lassen sich Räume auch ohne den Einsatz von Möbeln oder Gardinen aufteilen. So lassen sich Räume selbst mithilfe von Farben erfolgreich aufteilen. Besonders bei langen Räumen wirkt dies sehr interessant. So kann beispielsweise nur ein Teil der Wand oder die Nische in einer Farbe gestrichen werden, wodurch der gesamte Raum sofort strukturierter wirkt. Der Raum erwirkt durch hellere Farben sofort heller und auf den ersten Blick freundlicher als durch dunkle Farben. Dunkle Farben lassen den Raum jedoch breiter erscheinen, als dieser bereits ist.

Es gibt also sehr viele Möglichkeiten, einen Raum optisch aufzuteilen. Und ungeachtet dessen, ob dies mit Möbelstücken oder durch eine leichte Gardine ausgelöst wird; solange es den persönlichen Geschmack trifft, hat es seinen Zweck erfüllt.

Arbeitsplatz zu Hause stilsicher einrichten

Wer sehr lange auf dem Bürostuhl sitzen muss oder im Homeoffice arbeitet, weiß, wie schnell dies zu Verspannungen im Rücken und im Nacken führen kann. Daher muss der Gestaltung des Arbeitsplatzes der Ergonomie eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Egal ob im Büro oder im Homeoffice; Eine Investition in den Bürostuhl, den Schreibtisch und den Bildschirm lohnt sich immer, denn diese müssen an die individuellen körperlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Arbeiten im Homeoffice

Damit die Freizeit auch richtig genossen werden kann, dürfen Arbeit und Privatleben nicht miteinander vermischt werden. Daher eignet sich ein separater Raum oder einfach ein abgetrennter Bereich als Homeoffice am besten an. Dadurch werden zudem Ablenkungen vermieden, welche gerade zu Hause häufiger als im Büro vorkommen können.
Im Folgenden werden paar Tipps gegeben, wie der persönliche Arbeitsplatz so eingerichtet werden kann, dass die Arbeit auch effektiv und schmerzlos verläuft.

Die richtige Einstellung des Bürostuhls

Für eine gesunde Sitz- und Körperhaltung ist ein verstellbarer Bürostuhl eine Grundvoraussetzung. Dabei eigenen sich am besten diejenigen Modelle, welche sich sowohl in der Sitzhöhe, als auch in der Rücken- und Armlehne verstellen lassen. Und selbst wenn der Stuhl optimal angepasst ist, muss darauf geachtet werden, dass die Sitzposition immer wieder verändert wird. Gelegentliches Aufstehen und kurzes Laufen ist am besten, da hierdurch die Muskulatur gelockert wird und die Wirbelsäule entlastet wird.

Sitzhöhe

Um die Sitzhöhe auch richtig zu verstellen, sollte man sich aufrecht auf den Stuhl setzen und die Höhenverstellung so lange betätigen, bis die Füße waagerecht auf dem Boden stehen. Dabei sollten die Oberschenkel eine zum Knie hin leicht abfallende Linie bilden. Dadurch liegt das Knie tiefer als die Hüfte.

Rückenlehne

Um die Rückenlehne zu verstellen, sollte man sich locker nach hinten lehnen und die Höhe der Rückenlehne so auswählen, dass sich die stärkste Wölbung auf der Höhe der Gürtellinie und im Bereich des Beckens befindet. Daneben sollte sich die Rückenlehne flexibel beim Zurücklehnen mitbewegen.

Armlehne

Um die Armlehne optimal einzustellen, sollte man sich auf den Stuhl setzen und die Unterarme auf die Lehnen legen. Die Höhen werden so eingestellt, dass der Winkel zwischen dem Oberarm und dem Unterarm 90 Grad beträgt. In diesem Zustand sollte die Schulter- und die Nackenmuskulatur horizontal stehen und entspannt sein.

Die richtige Schreibtischhöhe

Der Schreibtisch hat die optimale Höhe, wenn die Oberflächen der4 Armlehnen und der Tisch eine durchgehende Ebene bilden. Wenn der Stuhl über keine Armlehnen verfügt, sollte es möglich sein, die Unterarme waagerecht auf dem Schreibtisch abzulegen, sodass der Winkel zwischen dem Unterarm und dem Oberarm 90 Grad beträgt.
Bei nicht in Höhe verstellbaren Tischen hilft eine separate Fußablage, damit die richtige Sitzhaltung eingenommen werden kann.

Die Einrichtung des Bildschirms

Der Bildschirm sollte sich direkt vor dem Kopf befinden. Dasselbe gilt auch für die Tastatur. Unnötige Drehbewegungen des Kopfes und des Oberkörpers können zu Schmerzen im Nackenbereich führen. Die Bildschirmhöhe sollte zudem so eingestellt sein, dass sich die Oberkante auf Augenhöhe befindet.

Stylische Ideen für Homeoffice

Der größte Vorteil von Homeoffice ist die Tatsache, dass dieser nach eigenen Wünschen eingerichtet werden kann. Schließlich soll man sich in diesem auch wohl fühlen. Bunte Stühle oder extravagante Tische, sowie stark gemusterte Teppiche bringen Farbe ins Spiel und lassen den Arbeitsplatz alles andere als langweilig erscheinen. Daneben kann der Tisch durch ausgefallene Stiftehalter und bunte Aufbewahrungsboxen aufgepeppt werden.

Lesen Sie in diesem Artikel über die Vor- und Nachteile des Homeoffices.

Tipps um Ordnung zu schaffen

Jeder kennt es: Es herrscht wieder Chaos im Kleiderschrank. Oder: der Keller muss wieder ausgemistet werden. In solchen Situationen hat man kaum eine Wahl und muss aufräumen. Doch es ist sehr hilfreich, zu wissen, wie die Ordnung lange gehalten werden kann. Denn es gibt tatsächlich die Möglichkeit, die Ordnung richtig in Griff zu nehmen und diese auch länger zu behalten.

Die Ordnung ordentlich in den Griff bekommen

Die Expertin für Ordnungsschaffen, Esther-Lübke aus Köln, die professionell Wohnungen und Büros aufräumt, erklärt, was dazu notwendig ist, richtig aufzuräumen und die Ordnung zu halten. Dabei erklärt sie schrittweise, wie das Aufräumen am besten und am einfachsten zu erledigen ist.

Die wichtigsten Schritte zur Ordnung in der Wohnung

Die Expertin rät dazu, sich erst Mal einen Termin für das Aufräumen festzulegen und sich an diesen auch tatsächlich zu halten. Dies bedeutet, dass dafür gesorgt werden muss, dass man in dieser Zeit auch durch nichts und niemanden gestört wird. Wer nicht mitaufräumt, sollte sich gar nicht erst im Haus befinden, oder zumindest nicht im betroffenen Raum. Denn nur so bleibt auch die Konzentration erhalten.

Zudem sollten im Voraus Müllsäcke und Kartons bereitgestellt werden. Ein Karton kann für alle Sachen zum Einsatz kommen, die verkauft oder verschenkt werden sollen. Der andere Karton soll all diejenigen Sachen aufnehmen, welche nicht weggeworfen werden sollen, jedoch in andere Räume hingehören. Der dritte Karton soll all die Sachen beinhalten, bei denen man sich noch nicht sicher darüber ist, ob man diese behalten soll. Dieser Karton wird im Anschluss darauf einfach auf einen trockenen Ort gebracht und dort für ein Jahr gelassen. Im darauffolgenden Jahr können dann all die Sachen, welche nicht im Laufe des Jahres aus dem Karton geholt wurden, weggeworfen werden.

Neben Mülltüten und Kartons auch alle Utensilien für die Aufräumaktion vorbereiten

Die Abwischtücher zum Auswischen von Schubladen und Schränken sollten ebenfalls im Voraus vorbereitet werden. Wer zukünftig für mehr Ordnung sorgen will, sollte sich zudem Systemboxen zulegen, in welchen die kleineren Sachen im Schrank aufbewahrt werden können. Diese sollten am besten durchsichtig sein, damit man auf den ersten Blick sehen kann, was sich darin befindet.

Aufgaben genau festlegen

Vor der Aufräumaktion sollte man festlegen, was genau aufgeräumt werden soll. Denn wenn man an einer Stelle anfängt und anschließend auf die nächste übergeht, ohne die Arbeit erledigt zu haben, wird man nie fertig, sondern eher frustriert. Daneben sollte man sich überlegen, was in der Zeit, die man zur Verfügung hat, überhaupt gewährleistet werden kann.

Im Uhrzeigersinn arbeiten

Wer den Raum aufräumen will, sollte am besten mit einer leichteren Aufgabe anfangen und sich dann im oder gegen den Uhrzeigersinn vorarbeiten, bis man am Schluss an der anderen Zimmerecke gekommen ist. Denn so verlässt man im Anschluss darauf ein aufgeräumtes Zimmer.

Unnötigen Weg vermeiden

Diejenigen Sachen, die nicht in den Raum gehören, sondern in ein anderes Zimmer, sollten am besten in einer Kiste gesammelt und anschließend gemeinsam auf den vorgesehenen Ort gebracht werden. Denn wer ständig hin und her rennt, um die Sachen an ihren Platz zu bringen, verliert unnötig Zeit und Kraft.

Nicht unkritisch an alten Sachen hängen

Vielen Menschen fällt es schwer, Sachen wegzuschmeißen. Dabei sollte man streng zu sich selbst sein und alle Dinge genau betrachten und sich überlegen, ob diese tatsächlich noch gebraucht werden.
Dies gilt sowohl für Kleidungsstücke als auch für ausgerissene Rezepte. Diese werden am besten mit dem Handy fotografiert und dort archiviert.

Schatzkiste für sentimentale Erinnerungsstücke

Die Expertin empfiehlt für sentimentale Erinnerungsstücke eine Schatzkiste, in welche all diejenigen Sachen, die man aus
sentimentalen Gründen nicht wegwerfen kann, landen können. Diese kann einfach hinten im Kleiderschrank verwahrt, da die Sachen im Keller feucht und muffig werden könnten.

Kleiderschrank aufräumen

Bei dem Aufräumen von Schränken und Regalen wird der Expertin nach am besten alles komplett herausgenommen und einsortiert. Bevor die Sachen wieder im Schrank landen, sollte man sich überlegen, wo diese am besten aufzubewahren sind.
Wer Schwierigkeiten damit hat, Sachen auszusortieren, sollte sich am besten den Partner oder eine Freundin dazu holen. Daneben kann auch professionelle Hilfe eingeholt werden. Denn sehr oft können wir schwer selbst die Entscheidung treffen.

Nach dem Aufräumen des Kellers

Viele Sachen, welche sich im Keller stapeln, kann man nicht einfach im Hausmüll entsorgen. Daher sollte man sich hier bereits im Vorab darüber informieren, wo man Altmetall oder Elektroschrott loswerden kann. Ansonsten kann man auch den Abfallentsorger anrufen und nach den Kosten nachfragen. Daneben bietet das Internet viele Möglichkeiten, diese Sachen zu verkaufen oder zu verschenken.

Sich im Anschluss unbedingt belohnen

Nach der Aufräumaktion hat man eine Belohnung verdient. Daher sollte man sich als Belohnung unbedingt selbst etwas schenken, dass Freude bereitet.

Ansonsten sollte man sich wirklich darum bemühen, in Zukunft ordentlicher zu sein. Und dazu ist nun mal Selbstdisziplin nötig. Mindestens einmal in der Woche sollte man die liegen gebliebenen Dinge in die neue Ordnung einsortieren. Dadurch kann die Ordnung dauerhaft gehalten werden.

Die Mischung macht´s

Viele Menschen mögen es gern, wenn in ihren Wohnräumen alles einheitlich eingerichtet ist. Doch es ist durchaus möglich, dass man sich nach einiger Zeit an den Möbelstücken einfach satt gesehen hat und einer Veränderung wünscht. So verlockend es auf den ersten blick sein mag, wenn alles in den Wohnräumen perfekt aufeinander abgestimmt ist, so gut kann es sein, verschiedene Stile miteinander zu kombinieren. Denn solch eine Option ist garantiert nicht langweilig und lässt es sogar zu, alte mit neuen Möbelstücken zu kombinieren.

Auswahl der richtigen Möbel

Bei der Auswahl von Möbeln sollte man besonders vorsichtig sein. Schließlich sollen diese so lange wie möglich in der Wohnung bewundert werden. Oft kommt es vor, dass ein Möbelstück einem wirklich gefällt, jedoch nicht so richtig zu der eigenen Wohnung passt. Dies sollte man sich vor dem Kauf also genau überlegen. Zudem muss die Größe der Möbelstücke beachtet werden. Denn so schön massive Holzschränke auch wirken, in kleineren Räume wirken sie nun mal einfach zu massiv.

Kombination alter und neuer Möbelstücke

Manchmal bewirken bereits Accessoires oder ein kleiner Tisch die gewünschte Veränderung. Werden dabei antike Stücke ausgewählt, sollten sie unbedingt in Szene gesetzt werden, sodass sie sofort ins Auge fallen. Auf diese Weise wirkt der Raum nicht nur verändert, sondern auch lebendiger.

Durch den Einsatz antiker Möbel kann die Wohnung auch etwas personalisiert werden, sodass sie sofort gemütlicher wirkt.
Wer sich dazu trauen möchte, alte mit neuen Möbelstücken zu kombinieren, sollte es anfangs vielleicht erst mit einigen Bilderrahmen versuchen und mehrere nebeneinander aufhängen. Wer den Shabby Chic Look bewirken will, kann einfach Bilderrahmen auswählen, die absichtlich nicht komplett deckend gestrichen wurden.

Da das Licht im Raum eine ganz besondere Bedeutung hat, kann auch ein Kronleuchter die bis dahin vorliegende Lampe ersetzen. Dieser passt hervorragend zu modernen Stühlen und einem alten Holztisch, sodass die Kombination aus alt und neu in einem ganz neuen Licht erscheint.

Wer an diesen kleinen Veränderungen Gefallen findet, kann sich einfach weiter herantasten und sich weitere antike Möbel zulegen. Handelt es sich dabei um Möbelstücke mit besonderem persönlichen Bezug, wie beispielsweise einer Kommode von der Oma, kann das Resultat nicht schlecht ausfallen.

Was sollte man unbedingt vermeiden?

Es gibt jedoch einige Sachen, die bei der Kombination von alt und neu unbedingt zu vermeiden sind.

So ist es beispielsweise gar keine gute Idee, den Raum zu voll zu stellen. Denn wenn sich zu viele Möbelstücke im Raum befinden, verlieren sie ihre Wirkung, trotz ihrer Schönheit. Außerdem wäre es schade, unnötig freien Raum einzubüßen.
Massives Holz sollte nicht mit gepresstem Holzimitat kombiniert werden, da dieses in solch einer Kombination einfach nur billig wirkt.

Bei der Farbauswahl sollte man ebenfalls vorsichtig sein, da die Farben immerhin miteinander harmonieren sollen.

Schlafen wie ein Baby? Mit diesen Tipps gelingt es sicher!

Um ein Drittel Deutscher und sogar die Hälfte der gesamten Bevölkerung haben Schlafprobleme und fühlen sich tagsüber müde und ausgelaugt. Dabei kann ein gestörter Schlaf zu diversen Erkrankungen und Stress führen. Um an dieses Problem zu erinnern, hat der WASM (Weltverband der Schlafmedizin) im Jahre 2008 den Weltschlaftag ins Leben gerufen, welcher jedes Jahr am dritten Freitag im März stattfindet. Dieses Jahr fand der Weltschlaftag am 16. März statt. Im Folgenden werden zehn Tipps zum besseren Schlaf gegeben.

1. Die richtige Matratze finden

Von jedem fünften Menschen, welcher über Schlafprobleme klagt, wird als Grund für den schlechten Schlaf die unpassende Matratze angegeben. Dabei sollte es kein Problem sein, die perfekte Matratze für sich zu finden. Dabei soll jedoch auf einige Parameter geachtet werden. Daher sollte man sich vor dem Kauf einer Matratze unbedingt erst vom Fachmann beraten lassen.

2. Auf die richtige Temperatur achten

Der Körper kann sich bei einer Temperatur von 16 bis 18° C optimal regenerieren. Während der Körper unter der Decke warm eingehüllt ist und die Wärme speichert, bleibt der Kopf kühl und kann die überschüssige Wärme abgeben. Hierdurch werden sowohl das Immunsystem gestärkt als auch die körpereigenen Prozesse beschleunigt. Daneben wird das Gehirn besser durchblutet. Bei einer zu hohen Raumtemperatur wird die Nachtruhe gestört, da der Körper sich auf der Suche nach kühlen Stellen im Bett hin und her wälzt.

Ansonsten sorgt kühle und frische Luft für mehr Sauerstoff und dadurch für einen besseren Schlaf. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Zimmer gut zu durchlüften, bevor man ins Bett geht. Der Körper dagegen soll gut erwärmt sein. Ein warmes Bad vor dem Schlafengehen ist daher ebenfalls zu empfehlen.

3. Auswahl der richtigen Schlafzimmerfarbe

Nachweislich sorgen die Farben Braun, Rosa und Violett für Harmonie und Ruhe. Generell sorgen kühle Farben für einen schönen Schlaf. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, das Schlafzimmer mitsamt der Bettwäsche auf diese Farben abzustimmen. Daneben sorgt der Duft eines Apfels für die Entspannung und kann den Schlaf zusätzlich fördern.

4. Natur im Zimmer

Pflanzen im Schlafzimmer sind sehr sinnvoll. Denn diese tragen durch die Verdunstung von Feuchtigkeit zu einem gesunden Schlafklima bei. Daneben wird das Raumklima nachweislich durch Massivholmöbel verbessert.

5. Regelmäßiges Wechseln der Bettwäsche

Die Bettwäsche ist einer Dauerbelastung ausgesetzt. Denn die Milben, welche von den Haaren, dem Schweiß und den Hautschüppchen angezogen werden, setzen sich in der Matratze und dem Bettzeug nieder. Aus diesem Grund muss die Bettwäsche regelmäßig ausgewechselt werden. Mindestens jede vier Wochen sollte dies der Fall sein. Bei Allergikern wird dies sogar öfter empfohlen. Die Matratze sollte mindestens einmal im Jahr gewendet und alle sieben bis acht Jahre ausgetauscht werden.

6. Das Bett dient ausschließlich für den Schlaf

Das Bett ist ausschließlich für den Schlaf vorgesehen. Dies bedeutet, dass Aktivitäten wie Arbeit oder das Fernsehen auf diesem nicht zu empfehlen sind. Denn dies kann dazu führen, dass unser Körper das Bett unbewusst mit Spannung und Aufregung in Verbindung bringt, sodass Schlafprobleme begünstigt werden. Daneben sollte das Handy, das Tablett oder der Laptop aus dem Bett verbannt werden. Denn die blauen Wellenlängen des Lichts, das von den Geräten abgegeben wird, sind Bestandteile des Tageslichts, sodass unser Gehirn auf den Wachmodus umschaltet.

Es wird auch empfohlen, alltägliche Probleme nicht mit ins Bett zu nehmen. Zwar gestaltet sich dies nicht wirklich leicht, doch gezielte Atem- und Entspannungsübungen können hierbei sehr hilfreich sein. Ansonsten können Musik oder ein Buch ebenfalls entspannend wirken.

7. Schlafrituale

Das Einschlafen wird durch feste Schlafzeiten oder durch bestimmte Rituale vor dem Schlafengehen gefördert. Bei den Ritualen kann es sich beispielsweise um ein Glas warmer Milch mit Honig handeln. Durch das Wiederholen dieser Rituale wird der Körper auf den Schlafprozess eingestimmt.

8. Dunkelheit ist sehr wichtig

Eine ruhige und vor allem dunkle Raumumgebung sind für den Schlaf ausschlaggebend. Denn erst dann wird das Hormon Melatonin ausgeschüttet, welches für einen ruhigen und festen Schlaf sorgt.

9. Die richtigen Mahlzeiten am Abend

Ein voller Magen macht träge. So sollte man mindestens vier Stunden vor dem Schlaf essen. Auf diese Weise hat der Körper die Verdauungsarbeit bereits vor dem Schlafengehen erledigt. Wer trotzdem Hunger vor dem Schlafengehen verspürt, sollte diesen mit einem warmen Getränk stillen.

10. Die richtige Abendgestaltung

Das Abendprogramm sollte wohl bedacht sein. Dies bedeutet, dass es nicht sinnvoll ist, vor dem Schlafengehen noch zu arbeiten oder gar Sport zu treiben. Diese Aktivitäten sollten daher am früheren Zeitpunkt eingeplant werden.